Ich denke aber, dass ein funktionierender Riemanantrieb zusammen mit Nabenschaltung und der mittlerweile doch schon sehr robusten Bereifung ein Rad ergeben kann, dass nahezu wartungsfrei über einen langen Zeitraum hinweg zB. als Fahrzeug für die Stadt für Leute dienen könnte, die weder Zeit noch Lust oder auch nicht die Fähigkeit für eigene Wartungsarbeiten haben.
Ich frage mich bloß, warum man das rad immer neu erfinden muss. Ist doch schon alles da.
MfG
Sehe ich das richtig, dass das Teil fast 300 Deutschmark kostet? Finde ich, da ja die Kette weiterhin, wenn auch geringer, verschleißen wird, zu teuer.
Ich habe mal grad schnell nachgeschaut, was für eine Laufzeit beim Zahnriemen meines Toyotas angenommen wird. Das sind 90.000 KM und/oder sechs Jahre Laufzeit. Jetzt will ich nicht wieder einen neuen Gefühlsphysikfaden eröffnen. Aber so ein Verbrennungsmotor hat durchschnittlich vielleicht 3000 Umläufe in der Minute. Wie oft der Zahnriemen da umläuft weiß ich nicht, denke aber, es sollten viele hunderte Male pro Minute sein? Ein Riemenantrieb für das Rad, der von vergleichbarer Qualität ist, sollte im Prinzip jede denkbare Lebenszeit eines Fahrrades weit übertreffen können. Für ein KFZ kostet sowas heute zwischen 12 und 70 €. Das sind Preise, die keinen XTR-Fahrer auch nur im geringsten beeindrucken könnten. Ob das für die Hersteller, besonders die von Ketten, sinnvoll ist, wäre dann eine andere Frage....