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#773421 - 22.11.11 09:48
50 Bilder sind nicht genug
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moin, Welches Bildbearbeitungsprogramm bietet mir die Möglichkeit auf einfache Art und Weise mehrere Photos zu einem zusammenzufügen? Hintergrund meiner Frage ist, dass die maximale Anzahl Bilder in einem Bericht auf 50 Stück begrenzt ist. Ich habe diese Grenze in meinem Reisebericht nach Usedom überschritten, indem ich gelegentlich 2 Stück Beispiel mit Hilfe von Photo & Shop zusammenfügte. Das ist recht aufwändig. In dem Bericht Transaustria anders von Nat und Michael hat Nat die Bilder mit www.photobucket.com zusammengefügt. Beispiel Kennt jemand noch andere Möglichkeiten? Danke Jürgen
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Geändert von Juergen (22.11.11 09:52) |
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#773423 - 22.11.11 09:56
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Juergen]
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Unterwegs in Italien
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... Kennt jemand noch andere Möglichkeiten? ... Ja, die Begrenzung aufheben.  Was ist eigentlich der Hintergrund dafür? Habe bisher das Problem umgangen, indem ich den Bericht auf 2 oder 3 Beiträge aufgeteilt habe. Wenn die Beiträge unmittelbar hintereinander folgen, gibt es auch keine Unterbrechung des Leseflusses. Gruß Dietmar
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#773425 - 22.11.11 10:01
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Dietmar]
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hm, den ersten Beitrag kannst Du jederzeit ändern, den zweiten nicht. Solltest Du also mal auf die Idee kommen, Deine Photos auf dem Server neu zu sortieren, dann geht das nicht mehr. Gruß Jürgen ps: mag ja auch sein, dass einem sein Selbstbildnis irgendwann nicht mehr gefällt 
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Geändert von Juergen (22.11.11 10:06) |
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#773427 - 22.11.11 10:08
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Juergen]
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Wenn ich muß, bearbeite oder kombiniere ich Bilder mit Irfanview ("Panorama-Bild erstellen"). Ob das einfacher oder komplizierter ist als die von Dir benutzten Methoden, weiß ich nicht.
lG Matthias
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Off-topic
#773428 - 22.11.11 10:11
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Juergen]
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Beiträge: 3568
Unterwegs in Italien
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... ps: mag ja auch sein, dass einem sein Selbstbildnis irgendwann nicht mehr gefällt Ok, das kann ich gut verstehen!  Gruß Dietmar
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#773438 - 22.11.11 10:51
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: MatthiasM]
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Wenn ich muß, bearbeite oder kombiniere ich Bilder mit Irfanview ("Panorama-Bild erstellen"). Ob das einfacher oder komplizierter ist als die von Dir benutzten Methoden, weiß ich nicht.
lG Matthias hab ich gerade ausprobiert und es ist mit irfanview viel einfacher, sehr komfortabel. Danke Matthias, damit hat sich meine Anfrage erledigt. Gruß Jürgen
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#773452 - 22.11.11 12:33
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Juergen]
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Hallo,
in Picasa funktioniert das auch sehr gut mit "Collage erstellen".
Hans
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#773472 - 22.11.11 13:55
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Juergen]
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Hallo Jürgen, ich rate grundsätzlich von zu vielen Bilder innerhalb eines Beitrages ab. Scheint zwar hier sehr beliebt zu sein, weil der direkte Blick aufs Bild schneller bindet, ist aber der gesitteten Bildbetrachtung wie auch dem Lesen eher abträglich. Es wirkt ein bisschen wie eine Pixelmüllkippe. Größere Bildermengen verlinke ich deswegen mittlerweile immer mit dem Online-Fotoportal, wo die Bilder auf dem Server liegen. Diese Portale haben i.d.R. bildgerechte Betrachtungsweisen - d.h. Bild für Bild anschauen oder automatisch per Diashow. Warum ist das besser?
- Ladezeiten und Überbreite von Bildern wirken in längeren Texten störend - die Zitierfähigkeit von potenziellen Antwortern wird erschwert - Bilder fallen den Leser/Betrachter wie eine Hyäne an - sehr affektiv, aber nicht nachhaltig effektiv - größere Bilder sieht man beim Blättern oft nur halb und hakt sie ab statt sie betrachtungsgerecht zu justieren. Dadurch wird der Beitrag vom Leser/Betrachter durchgejagt statt Bild für Bild zu anzuschauen - Leute, die Bilderflutphobie haben, werden gänzlich von den Beiträgen abgeschreckt - Sterben einmal die Fotoportale bzw. wird die Verbindung durch irgendwelche Änderungen aufgehoben, entstehen in den Beiträgen nicht riesige Halden von Platzhaltern mit Leerkreuzen, sondern es verbleibt allenfalls ein unwirksamer Link
Viel Text ohne Bilder schreckt natürlich auch. Was kann man tun? Einfach ein paar repäsentative Bilder auswählen und in den Text einbinden. Ggf. dürfen die auch kleiner sein, in voller Bildschirmbreite kann man sie dann nochmal über den Link zur Bildergalerie präsentieren. Ist die Anzahl größerer Bilder ausreichend gering, dürfen sie natürlich auch in den Text - macht aber Sinn, dass sie da stehen wo logische Textblöcke enden oder beginnen. Bei deinem jüngsten Reisebericht hättest du eigentlich Bildunterschriften gebraucht, weil manche Fotos weit weg von der aufklärenden Textstelle waren.
Wann sind Bilder direkt ohne Link im Forum sinnvoll? Immer dann, wenn etwas mit einem oder wenigen Bilder direkt gezeigt oder zur Diskussion gestellt werden soll. Also z.B. Schadensfälle, technische Feinheiten bei alten wie neuen Rädern ("Unsere Reiseräder" usw.), Bilderrätsel usw. Wo die kritische Bildermenge liegt, hängt auch ein bisschen von der Art des Beitrags ab und was man mit den Bildern sagen will. Es ist also auch ein bisschen Wertschätzung gegenüber den Bildern, nicht nur eine große Menge dem Volk vor die Füße zu werfen, sondern sich auch über den Präsentationsrahmen Gedanken zu machen. Dann lassen sich große Bildermengen auch gut verdauen und genießen.
Noch etwas am Rande: In unregelmäßigen Abstand werden hier immer wieder zu große Bilder eingestellt. Über die entsprechenden Antwortreflexe sowie die technischen Möglichkeiten, das zu unterbinden, gibt es immer wieder ausreichend Beiträge. Deswegen von mir ein paar andere Frage an die Präsentatoren zu großer Bilder:
Warum ladet ihr überhaupt solche große Bilder auf einen Server? Die meisten Portale beschränken doch die den freien Speicher, zumindest in Bezug auf hochauflösende Fotos. Kauft ihr zusätzlichen Speicherplatz? Ist es das wert, wenn fast niemand entsprechende Bildschirme zum Betrachten hat?
Wenn die hochauflösenden Fotos wertvoll sind, warum dann so einfach hochladen? Eine geringe Auflösung ist auch eine Selbstschutz für das Bild, um die missbräuchliche Verwendung zu verringern. Die meisten professionellen Anwender machen das auch nicht, sondern geben hochauflösende Bilder nur über exklusive Zutritte frei (gebührenpflichtige Fotoportale, Presseportale usw.) oder markieren die Bilder so, dass sie für eine weitere Verwertung unbrauchbar sind (Wasserzeichen o.ä.).
Muss es immer ein großes Bild sein? Ein Bild sollte nur so groß sein, wie es seinem Rahmen angemessen ist. Will ich auf ein Problem mit einer Trinkflasche an der Rahmenbefestigung hinweisen oder eine vermoderte Bahnkarte verkaufen, reicht es, die Problemstelle oder das Objekt ausreichend deutlich zu präsentieren. Eine Pixelorgie braucht es dazu nicht. Hat man ein eindrucksvolles Reisebild gemacht, dann sollte man sich aber schon um eine angemessene Größe des Bildes bemühen - muss aber nicht zwangsläufig über gängige Bildschirmgrößen hinausgehen. Bildinhalt und zu präsentierende Bildgröße stehen in einem Zusammenhang. Mir scheint, das ist nur wenigen wirklich bewusst.
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Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings! Matthias |
Geändert von veloträumer (22.11.11 13:55) |
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#773475 - 22.11.11 14:11
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: veloträumer]
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iassu
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Hallo Matthias,
die 50er Beschränkung finde ich eigentlich sinnvoll, gerade wegen der Ladezeiten. Ich habe das diesmal bei meinem Reisebericht als sehr störend empfunden, weiß aber keine Alternative außer eben mehrere Berichte zu schreiben, was auch nicht sinnvoll sei kann.
Kleine Bilder zum Anklicken einzubinden kann ich nicht leiden, meist kann man dann nicht weitergehen, ohne wieder auf die Ausgangsebene zurückzukehren. Das macht man mit drei Bildern, dann hat man fertig. Ist glaub in der Gallerie auch so. Da ist dann eine reine Verlinkung auf den Server besser, aber dann bleibt der Beitrag entweder eine Briefmarkenausstellung oder ganz bildfrei. Nicht meine Art inzwischen.
Welche Art von Bild besser in groß, welche besser in überschaubar gesehen werden sollte/will, ist ein kaum abschließend definierbares Thema. Die Wirkung eines großen Bildes ist nunmal größer und um Daumennägel sichtbar zu machen stelle ich jedenfalls meine Bilder nicht rein.
Mir scheint hier ein Zielkonflikt vorzuliegen, dessen beide Seiten ich gut verstehen kann, aber keine Lösung weiß.
Mit deinem speech an die Monsterbildner läufst du glaub (leider) ins LeeremitohneH. Gefühlte 0% dürften das hier lesen, bevor sie handeln. Was aus der Leitung hier geschehen kann, bleibt nur abzuwarten.
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#773484 - 22.11.11 14:47
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: ]
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Kleine Bilder zum Anklicken einzubinden kann ich nicht leiden, meist kann man dann nicht weitergehen, ohne wieder auf die Ausgangsebene zurückzukehren. Das mag ich auch nicht. Deswegen meinte ich aber, einige kleine Bilder zum Garnieren des Textes einbinden (ohne Verlinkung) und diese Bilder dann ggf. nochmals in der umfangreicheren Bildergalerie auf dem Fotoportal größer abbilden. Das Problem der Dalli-Klick-Gesellschaft, dass sogar der Link zu einer Bildergalerie ignoriert wird, weil "habe fertig dann schneller als Pizza 'Bunga Bunga' aus Mikrowelle", ist akut - aber vielleicht ist es auch mal ein Zeichen, zu sagen "Leute, wenn ihr ein paar schöne Bilder sehen wollt, nehmt euch mal 10 oder 20 Minuten Zeit, der Weihnachtsmann ist auch noch nicht mit dem Packen fertig." Manchmal, wenn ich von einer Wochendtour oder gar Urlaub zurückkomme, schlucke ich auch schwer, was alles wieder im Forum geschrieben wurde. Da zieht man ein paar Nullstriche bei den meisten Scharmützel-Beiträgen und vielversprechende Reiseberichte schiebe ich einfach mal ein paar Tage oder auch Wochen auf. Das geht! - auch wenn die Schreiber sich vielleicht krämen, nicht gleich ihr verdientes Lob entgegen nehmen zu können. Man kann die Welt nicht zum Positiven verändern, wenn man immer nur den Wölfen aus der Dieter-Bohlenschen Tutti-Frutti-Welt nachheult. Dann gäbe es auch keine Romanwälzer mehr, keine Wagner-Opern und Mahler-Sinfonien, keine Adventsbackerei mit oder ohne Kindern, keine distinguierten Wochenzeitungen, keine sinnlosen Träumereien an Seen oder auf Bergen und vor allem auch keine Radreisen mehr - denn das alles kostet vor allem eines: Zeit!
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Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings! Matthias | |
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#773525 - 22.11.11 18:07
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: veloträumer]
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Beiträge: 1677
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Hallo Matthias, mir geht gerade noch was durch den Kopf, bei einer längeren Radreise, werden meist einzelne Tage mit dem Streckenverlauf beschrieben, der in der Regel doch nur dem persönlichen Hungergefühl geschuldet ist  . Da finden sich Anfangs- und Endpunkte mit Ortsnamen, die oft nur Eingeweihte mit einer eins in Geographie kennen. Andere finden den Strecken-Zusammenhang erst mit den bekannteren Orten innerhalb des Textes. Bei meiner nächsten Tour werde ich mal darauf achten und mal zwei oder auch drei Tage zusammenfassen und als Start und Ziel bekannte Orte auswählen. (wer kennt schon Döbbersen oder Heidekaten?) Beispiel: „Rütli – Wassen“ und am nächsten Tag „Wassen– Minusio“ ist bestimmt schwieriger für den geneigten Leser in seine persönliche Landkarte einzuordnen als „Vierwaldstädter See – Gotthard – Lago Maggiore“ zu den BildernGut finde ich, wenn es für jeden Berichtsabschnitt (heute oder die letzten Tage von A nach B) einen Textblock gibt und anschliessend die Bilder für diesen Abschnitt im Block folgen. (Ausnahmen können bei besonderen Eindrücken den Effekt verstärken, einzelne Bildüberschriften sind ja auch hier möglich). Die Bilder im Anschluss an den Text zu betrachten, bedeutet für mich, auch Zeit dafür zu haben, dass sich das Gelesene setzen kann. Oft gehen bei mir in der Bilderflut mit einzelnen Überschriften zum Photo wesentliche Informationen zur Strecke und den Orten verloren, so amüsant und kurzweilig sie auch für den Augenblick sind. Das Schreiben eines Berichtes ist für mich ein Prozess, das Erlebte und Gesehene in Form zu bringen und im Schnellverfahren ist das für mich nicht möglich. Man möchte noch was ändern, umformulieren, Photos austauschen, Texte streichen oder Dummheiten wegbügeln. Das geht nur im Startbeitrag. Deshalb gehören für mich die Photos auch alle dahin. Ob klein oder groß, als Link oder direkt scheint mir dabei zunächst zweitrangig. Hauptsache sichtbar. Mich dabei auf die wesentlichen Photos zu beschränken, das fällt mir als Verfasser schwer, denn das ein und die anderen 200 müssen ja auch noch rein. Das Verlinken zu einem Photoalbum gefällt mir (hab ich vergessen, kann ich noch ändern) um mir eine Reise abseits des geschriebenen anzuschauen. Dabei ist die „weiter“ Funktion ein wesentlicher Bestandteil. Grundsätzlich ist mir dabei der eigene Speicherplatz (1&1, Strato oder sonst wo) lieber, als die öffentlichen, auch wenn das Erstellen eines Albums oder einer html-Seite für mich mehr Aufwand bedeutet. Bei einer Fernreise mag sich das natürlich anders darstellen. Die Größe der gezeigten Photos sollten 1.024 Pixel in der Breite nicht überschreiten. So habe ich es hier mal gelesen und daran habe ich mich gehalten. Bei nachträglicher Betrachtung ist mir auch das noch zu groß, weshalb ich hier im Forum in der Regel im „nicht angemeldeten Zustand“ lese. Dann sind sie eh auf 500 Pixel in der Breite begrenzt und erlauben mir bei Bedarf, mit der rechten Maustaste angeklickt, sie in voller Große anzuschauen. Wenn die Administratoren einen Weg fänden, die Bilder grundsätzlich in der Ansicht auf 1.024 oder 800 zu begrenzen (unabhängig von der wahren Größe), würden die ewig unfruchtbaren Diskussionen über „Monsterbilder“ aufhören. mein Fazit für alle: Möge doch jeder seinen Weg finden! Schreibt Reiseberichte, schreibt, wie euch der Schnabel gewachsen ist! Schreibt und photographiert, was die Tasten, die Linsen und die Akkus hergeben. Ich würde doch endlich so gerne was über Kuba, Israel und Schweden lesen und mich an den Bildern erfreuen Gruß Jürgen
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#773698 - 23.11.11 15:36
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Juergen]
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Beiträge: 6197
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Da finden sich Anfangs- und Endpunkte mit Ortsnamen, die oft nur Eingeweihte mit einer eins in Geographie kennen. Andere finden den Strecken-Zusammenhang erst mit den bekannteren Orten innerhalb des Textes. Bei meiner nächsten Tour werde ich mal darauf achten und mal zwei oder auch drei Tage zusammenfassen und als Start und Ziel bekannte Orte auswählen. (wer kennt schon Döbbersen oder Heidekaten?) Es kommt ein bisschen auf die Region an. In flächigen Regionen ist das ein Problem, in Hochgebirgen sind manche kleine Orte wohl bekannt - zumindest denen, die sich dafür interessieren. Zuweilen reichen die Passnamen. Es kann also sein, besser den Radweg oder die Straßenbezeichnung anzugeben, die Flüsse, die Seen, die Berge etc. Bei einem halbwegs gebildeten, reiselustigen Deutschen gehe ich davon aus, dass er auch über gewisse geografische Grundkenntnisse über unsere Nachbarländer verfügt. Je "exotischer" die Länder, desto mehr muss man die großen Linien im Auge haben als einzelne Etappen, desto mehr muss man Topografie und Geographie erklären und dieses an großen Städten, an Gebirgszügen oder Meeren ausrichten. In Kanada sind 200 km nichts, in der Schweiz kann das eine komplette Erlebnisreise sein. In manchen Gebieten, die mich interessieren, nehme ich auch mal als Leser eine Karte in die Hand, sofern ich das nicht im Kopf präsent habe. Für den Schreiber bieten sich da ja auch Möglichkeit bei GPSies & Co an. Leider ist mir das persönlich aber zu aufwändig, und ich kann damit leben, dass einige meine Berichte wegklicken, wenn sie keinen Routenverlauf digital serviert bekommen. Wollte man das professionell für Bücher, Websites etc. machen, müsste man natürlich Kartenausschnitte liefern. Mehrere Etappen zusammenfassen praktiziere ich schon, aber nicht wegen unbekannter Start- und Zielpunkte von Etappen, sondern um die Touren in regionale Blöcke zu unterteilen. Nur so kann ich auch meine bedenklichen Bildermengen kanalisieren.  Wenn ich also Schwarzwald, Odenwald, Taunus nacheinander staffele, ist das ausreichend genau für einen halbwegs geschulten Einheimischen. Die dann möglicherweise unbekannten Etappenorte findet der Interessierte auch genügend schnell auf der Karte. Ich gebe auch immer ausreichend Zwischenorte bei der Etappenangabe an, sodass Zweifel über den Wegeverlauf nahezu ausgeschlossen sind, wenn man eine Karte vorliegen hat. Möchte der Leser keine Karte anschauen, ist er möglicherweise nicht an der Region interessiert, amüsiert sich aber vielleicht an den Geschichten und dem prosaischen Gerüst des Berichts. Das ist ja auch legitim, und solche Leser wollen dann das geografische Zeugs gar nicht wissen. Du wirst mir diesbezüglich hoffentlich verzeihen, dass mich an deinem Bericht nur interessiert hat, wie du geschrieben und was du erlebt hast - das Territorium hingegen interessiert mich nur am Rande  - es reicht mir, wenn ich ungefähr weiß, wo das gewesen ist. Ich will damit nicht einen Besuch des flachen Landes samt Ostseestränden ganz ausschließen - wäre aber für mich zeitlicher Luxus, den ich bei den stets zu knapp bemessenen Urlaubstagen mir kaum gönnen kann. Möge doch jeder seinen Weg finden! Schreibt Reiseberichte, schreibt, wie euch der Schnabel gewachsen ist! Schreibt und photographiert, was die Tasten, die Linsen und die Akkus hergeben. Das kann ich nur unterstreichen.
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Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings! Matthias | |
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#773710 - 23.11.11 15:58
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: veloträumer]
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Also ich finde Bilder innerhalb eines Berichts sehr wichtig. In die verlinkten Pixelgräber schaue ich selten hinein bzw lese den Bericht erst gar nicht.
Aber letztlich ist ein Forum auch nicht unbedingt die richtige Plattform für Reiseberichte..
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#773850 - 24.11.11 09:17
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: olafs-traveltip]
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Aber letztlich ist ein Forum auch nicht unbedingt die richtige Plattform für Reiseberichte..
?Magst Du das erklären?
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#773854 - 24.11.11 09:38
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: veloträumer]
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Beiträge: 1677
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Du wirst mir diesbezüglich hoffentlich verzeihen,........- das Territorium hingegen interessiert mich nur am Rande  - es reicht mir, wenn ich ungefähr weiß, wo das gewesen ist. Ich will damit nicht einen Besuch des flachen Landes samt Ostseestränden ganz ausschließen - Ich muss ja zugeben, dass ich das Radeln in den Bergen nur wegen meiner mangelnden Fitness bis jetzt unterlassen habe, gelobe aber Besserung  , denn "der Berg macht schlank" Gruß Jürgen
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#773967 - 24.11.11 21:37
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Juergen]
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"der Berg macht schlank" Ihr seht's ja an mir. Es hat nichts genutzt  . Gruß netbelbo
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Geändert von Uli (25.11.11 09:43) Änderungsgrund: Sorry, aber die massig Leerzeilen müssen nicht sein. |
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#774119 - 25.11.11 14:28
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: netbelbo]
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Bitte studiere nochmal die Physikbücher! Du musst auf dem Berg bleiben!!! - Oben bist du leichter! Wenn man ins Tal runter saust, wird man wieder zum Elefanten. 
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#774479 - 27.11.11 10:13
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Juergen]
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Ganz ehrlich,
ich finde 50 Bilder auch für den Bericht einer langen Reise viel zu viel. Man sollte sich als Autor einfach in der Kunst der Beschränkung üben.
- Welche Bilder sind wirklich wichtig, um einen Eindruck vom erzählten zu bekommen? Welche Bilder sind dagegen eher Dopplungen?
- Sind die Bilder eine tatsächliche Ergänzung zum Text, illustrieren sie Dinge, die im Text angesprochen werden, so daß man sich das beschriebene besser vorstellen kann, oder stehen sie einfach so für sich da?
- Sind die Bilder gestalterisch gut genug um einem großen Publikum gezeigt zu werden?
- Sind die Bilder technisch gut genug um gezeigt zu werden, oder sind sie verwackelt, unscharf und/oder falsch belichtet?
IMO sollte man mit 5-10 Fotos auch bei einem Bericht über eine längere Radreise locker auskommen. Alles was mehr ist, zeugt IMO nur von einer unkritischen Sicht auf die eigenen Fotos und davon, daß man selber nicht so genau weiss, was man eigentl. erzählen will.
Lieber wenige, gut einprägsame und das Thema treffende Bilder, als einen Berg nichtssagender, bunter Pixel.
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Geändert von Gio (27.11.11 10:19) |
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#774504 - 27.11.11 12:18
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Gio]
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iassu
Nicht registriert
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Soweit dein Standpunkt. Interessant. Wenn ich das auf meine Reiseberichte bezöge, wäre jeder Einzelne eine Art Betriebsunfall. Ich werde darüber nachdenken.
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#774506 - 27.11.11 12:25
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: ]
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Beiträge: 9434
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Bevor du ins Grübeln kommst... "5-10 Fotos auch bei einem Bericht über eine längere Radreise"sind für mich schon arg wenig, für einen potenziellen Interessenten wahrscheinlich auch.  Gruß Mario
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#774675 - 27.11.11 21:05
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Gio]
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Beiträge: 6197
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IMO sollte man mit 5-10 Fotos auch bei einem Bericht über eine längere Radreise locker auskommen. Alles was mehr ist, zeugt IMO nur von einer unkritischen Sicht auf die eigenen Fotos und davon, daß man selber nicht so genau weiss, was man eigentl. erzählen will. Bist du Zeitschriftenradakteur? - Dann liegst du im Soll. Wenn es um einen Fotowettbewerb geht, sind das eher schon zuviel. Damit ist ja aber schon Sense mit deiner Aussage. Reiseberichte hier werden von einigen als eine Art Ersatz-Diashow verstanden. Da sind 5-10 Fotos ein Armutszeugnis. Selbst in Touristenbroschüren gibt es deutlich mehr. Über andere Präsentationsformen von Bildern im Rahmen eines Berichtes hier habe ich ja schon weiter oben geschrieben. Beschränkungen wie in Zeitschriften haben nichts damit zu tun, dass mehr Bilder keine wichtigen Aussagen mehr machen, sondern mit Seitenlimits zu tun. Auch öffentliche Diashows muss man beschränken, um die Konzentration von Zusehern nicht zu überfordern und weil es zeitliche Grenzen gibt. Mit dem Gehalt von Bildern hat das nichts zu tun. Übrigens: Es gibt auch Bildbände über Regionen, die man in 2 Wochen durchradeln kann - trotzdem enthalten sie Hunderte von Bildern. Wieviel Bilder letztlich einzelne Betrachter interesieren hängt von deren Interesse am Thema ab. Wenn du einem Japaner einen Alpenbericht schreibst, reicht es vielleicht ein Bild vom Matterhorn und eins vom Käsefondue zu präsentieren - für mich als Alpeninteressierten sind auch 500 Bilder zu wenig, wenn der Fahrer gegebenenfalls 50 oder gar mehr Pässe und damit unterschiedlichste Täler und Berge gefahren ist. Übrigens: Die Qualität von Fotos sollte hier kein Kriterium sein. Jeder macht sich Mühe so gut er kann. Und er macht das kostenlos. Hin und wieder ein Hinweis, wie man hier etwas besser präsentieren ist okay, aber ich möchte keinen Ausscheidungswettkampf unter der Beobachtung von Bildrichtern. Die Tolerenz, nicht immer den eigenen Geschmack wiederzufinden, sollte man schon mitbringen.
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#775094 - 29.11.11 14:49
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Gio]
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Beiträge: 1011
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Ganz ehrlich,
ich finde 50 Bilder auch für den Bericht einer langen Reise viel zu viel. Man sollte sich als Autor einfach in der Kunst der Beschränkung üben. Ich möchte mich dem anschließen. 50 sind zumindest reichlich. Die Beschränkung halte ich - auch in der Höhe - für absolut sinnvoll, sowohl technisch als auch von meiner Ausdauer als Bildergucker her. Matthias, grade Du zeigst doch gerade in Deinem Pyrenäenbericht, dass eine (typischerweise auch noch zeitlich angeordnete) Bilderflut eben nicht sein muss.
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#775100 - 29.11.11 15:12
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Juergen]
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Schreibt und photographiert, was die Tasten, die Linsen und die Akkus hergeben. Und hier ein Satz, dem ich widersprechen möchte. Das ist genau das Problem. Es wird viel geschrieben und viel geschossen und wenig selektiert. Wahrscheinlich bin ich nicht repräsentativ, aber hier eine Einladung: Wer möchte, dass ich seinen Reisebericht lese, lässt bitte mindestens 97 Prozent seines Materials weg. Und dann investiert er ein paar Stunden, um den Rest zu polieren.
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#775102 - 29.11.11 15:19
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Flori]
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Beiträge: 2502
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Ich denke, wir sollten uns alle klar machen, dass hier in der Regel keine professionellen Schreiber und Fotografen am Werk sind. Ich lese alle Reiseberichte, auch die dürftigeren. Denn auch da kommt für mich eine Ahnung von dem rüber, was da jemand erlebt hat. Dass gutes Schreiben, gutes Redigieren, gutes Fotografieren und gute Auswahl der Bilder den Lesegenuß um ein vielfaches erhöhen, ist klar. Und dass es in diesem Forum einige gibt, die auch die Königsklasse des Reiseberichts beherrschen ist zwar erfreulich, sollte aber nicht unbedingt als zwanghafte Referenz für alle gelten.
Suse
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#775103 - 29.11.11 15:21
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Flori]
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Beiträge: 7208
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Schreibt und photographiert, was die Tasten, die Linsen und die Akkus hergeben. Und hier ein Satz, dem ich widersprechen möchte. Das ist genau das Problem. Es wird viel geschrieben und viel geschossen und wenig selektiert. […] So sehe ich es auch. Es ist wichtig, dass das, was man zeigt, aufbereitet ist. Es gibt den schönen Satz, glaube von Wolf Schneider, dass sich einer quälen müsse, der Autor oder der Leser. Und wenn ein Autor gelesen werden möchte, dann darf der Text nicht den Leser quälen. Wobei ich nicht glaube, dass der, dessen Satz Du zitierst, dazu aufrufen wollte, ungefiltert alles in einen Reisebericht zu packen. Sein Reisebericht sieht auf jeden Fall so aus, als habe er sich schon Gedanken gemacht 
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#775108 - 29.11.11 15:31
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: SuseAnne]
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Ich sehe es gerade andersherum: Ein Profi produziert auch an einem schlechten Tag oder in geringer Zeit noch etwas, was die meisten lesen wollen oder können, wenn sie Interesse am Thema haben. Aber wenn ein Amateur keine Sorgfalt walten lässt, werde ich das nicht einmal bei großem Interesse für das Thema lesen. Dazu ist mir meine Zeit zu schade. Ich will freilich keinen zwingen, seine Texte für mich zu schreiben - siehe oben. Und es wird sich auch keiner zwingen lassen. Insofern finde ich eine schon etwas böswillige Unterstellung. Ich rede nur von meinen persönlichen Ansprüchen als Leser.
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#775113 - 29.11.11 15:52
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Flori]
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[…] Aber wenn ein Amateur keine Sorgfalt walten lässt, werde ich das nicht einmal bei großem Interesse für das Thema lesen. Dazu ist mir meine Zeit zu schade.[…] Mir auch. Professionelle Texte erwarte ich gar nicht, etwas Sorgfalt und Mühe dagegen schon. Ansonsten lese ich das auch nicht mit Interesse (gut, manchmal gibt es Situationen, in denen Texte gelesen werden müssen, aber hier schreibt ja niemand ausschließlich für Moderatoren  ). In der Regel möchte man ja, dass ein Text gelesen wird, wenn man ihn veröffentlicht. Allerdings lese ich hier im Forum selten Berichte, bei denen ich dem Autor unterstelle, sich gar keine Mühe gemacht zu haben. Das ist eher auf privaten Seiten der Fall, da habe ich schon ein paar Mal abgebrochen (manchmal vielleicht etwas kleinlich, aber ich finde z. B., dass man Ortsnamen von Orten, durch die man gefahren ist, richtig schreiben kann ... für mehrere verschiedene falsche Versionen in einem Text fehlt mir dann endgültig das Verständnis)
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#775119 - 29.11.11 16:23
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: Flori]
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iassu
Nicht registriert
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Naja, deine Vorgabe, unter deren Einhaltung du gnädigst bereit sein könntest, deine wertvolle Zeit einem Bericht zu widmen, könnte man auch als schlicht arrogant empfinden.
Ich bin der Meinung, entweder ich widme mich eines Menschen Mitteilung, dann aber so, wie er wirklich ist und nicht, wie ich möchte, daß er sei, oder ich lasse es. Wenn ich die Filter nur so vorschalte, daß alles nach meinem Gusto erscheint, werde ich überall tendenziell nur mich selber wiederfinden und ich nicht viel Neues dazulernen. Ich finde aber, man kann auch und gerade aus Unvollkommenem lernen.
Selbstverständlich finde ich es besser, wenn jemand seinen Bericht selber redigiert, Ortsnamen richtig schreibt und die gröbsten Unstimmigkeiten wegläßt. Gleiches gilt auch bei Bildern, selbstverständlich. Aber Qualität und Vollkommenheit sindt auch gleichzeitig, daß sie subjetiv gefärbt sind, dennoch relativ. Es gibt tendenziell immer jemanden, das das noch besser gekonnt hätte und das gilt auch für die eigenen Bewertungsmaßstäbe.
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Geändert von iassu (29.11.11 16:24) |
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#775121 - 29.11.11 16:37
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: ]
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Moderator

abwesend
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Ich bin der Meinung, entweder ich widme mich eines Menschen Mitteilung, dann aber so, wie er wirklich ist und nicht, wie ich möchte, daß er sei, oder ich lasse es Wer möchte, dass ich seinen Reisebericht lese, lässt bitte mindestens 97 Prozent seines Materials weg. Wo sind Unterschied oder Widerspruch bei den beiden Aussagen? Ihm Arroganz vorzuwerfen, weil er eigene - meinetwegen sogar spezielle - Meinung hierzu hat, finde ich grenzwertig. Man muss nicht alles toll finden, was jemand anderes produziert, auch nicht, wenn es aus guter Absicht und mit großen persönlichen Einsatz entsteht. Gruß Uli
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Off-topic
#775122 - 29.11.11 16:37
Re: 50 Bilder sind nicht genug
[Re: ]
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Mitglied

abwesend
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Naja, deine Vorgabe, unter deren Einhaltung du gnädigst bereit sein könntest, deine wertvolle Zeit einem Bericht zu widmen, könnte man auch als schlicht arrogant empfinden. Könnte man. Wie bei jeder Aussage in diesem Fred, inklusive dieser Deiner. Man könnte aber - hoffentlich - auch auf den Gedanken kommen, dass ich genau so formuliere, um jeden Absolutheitsanspruch zu vermeiden.
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